Rex
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Eine Nachricht von Max (Rex der Dobermann) Vor fast zwei Jahren (7.11.2003) sind wir in Dallau vorbei gekommen um uns den Rex zu holen. Rex war der böse Dobermann, den kaum jemand anfassen durfte und der denk ich, auch nicht lange mehr in Tierheim wohnen würde, weil er sich nicht sehr freundlich benommen hatte. Gleich von Anfang merkte wir das Rex, er heißt seit er das Tierheim verlassen hat Max, nicht so böse war wie er sich in Zwinger verhalten hat. Nur das gewöhnen an zusammen leben mit unseren Jack Russel "Bobby" war schwierig und hatte eine Monat gedauert. Max war sehr böse zu kleinen weißen Hunden und Bobby, weiß und nicht ganz so groß, aber ein richtiger Jack Russel, der war auch nicht blöd. Seitdem sind beiden Freunde und innerhalb drei Monate hatten wir mit Max und Bobby unseren ersten Urlaub in Bayerischen Wald. Seitdem ist Max noch viele Male in Urlaub gefahren, letzten Sommer bis in die Toskana. Er fährt gerne im Auto mit und lange Strecken fahren ist für ihn kein Problem. Am Anfang war Max ein bisschen ängstlich gegenüber anderen Leuten. Wenn neue Leute bei uns zuhause kamen haben wir Max immer mal kurz auf eine Schlafzimmer gestellt bis die Leute sich hingesetzt haben. Die "Fremden" bekamen eine Hundekuchen und Max kam runter ins Wohnzimmer, wurde begrüßt durch die "Fremden" und bekam sein Leckerli. Nach kürze Zeit wusste Max das fremde Leute in Ordnung sind. Jetzt wenn wir zuhause sind lauft Max frei herum, begrüßt Fremden und Bekannten mit ein kürzen bellen und danach lauft und springt er lustig um die Leute herum. Mit andere Hunde verhält er sich wie die meisten Hunden sich verhalten, manche mag er von Anfang an (zum Beispiel seine Freundin "Nanny" die öfter zum Besuch kommt), mit andere knurrt er zuerst etwas und leider mach er kleine weiße Hunden noch immer nicht. Mit den kleine weiße Hund ist, denke ich, im Vergangenheit etwas Schief gegangen und die Gedanke wird Max nicht ganz los. Gegenüber andere Tiere verhält er sich nett, wir haben verschiedene Pferde, Hühner, Meerschweinchen und eine Katze und dass Alles macht ihm viel Spaß. Verschiedene Eigenschaften hat er übernommen von sein Freund Bobby und Freundin Nanny. Am Anfang hat er niemals gebellt gegenüber die Pferde, die Katze oder wenn es am Haustür geklingelt hatte. Jetzt hört und sieht er alles und wenn Bobby bellt, bellt der Max auch. Gegenüber uns verhält er sich wie ein richtigen Zirkusclown, er hat immer gute Laune und er versucht mit seinem "Witze" uns auf seinen Anwesenheit aufmerksam zu machen. Man merkt das es schwierig ist, und lange dauert, einen erwachsenen Hund noch richtig aus zu bilden. Für so einen Typ wie Max, der beim Anfang fast gar nix konnte, gehört er eigentlich ziemlich Gut, und vielleicht wird das noch immer Besser, je länger er bei uns rumlauft. Das wichtigsten ist das er sich Nett verhält gegenüber andere Menschen, Erwachsenen sowie Kinder, und gegenüber andere Tiere. Zuletzt möchte ich noch das folgenden sagen. Um einen offenbar "Aggressiver" Hund zu ändern in ein glücklichen "Zirkusclown" müssen Herrchen und Frauchen unbedingt wissen wie man mit Tieren umgeht. Mann soll bestimmt keine Angst haben für den Hund sonst kann das gefährlich werden wenn man sich nicht richtig traut. Sie brauchen neben viel Liebe, Verständnis, Zeit und Zärtlichkeit, auch die benötigte tüchtige Korrektionen (sicher wenn man anfängt mit solchem Hund). Aber wenn man nachher sieht wie so einen Hund sich wieder normal verhält, dann kann man nur genießen und Stolz sein. So wie Ihr lesen könnt sind wir noch immer sehr glücklich mit unseren Max (und Max mit uns, denken und hoffen wir). Es hat sich jedenfalls die Mühe gelohnt 400 Kilometer zu fahren von Selfkant bis Dallau, um Max ein neues Leben zu geben. Mit herzlichen Dank zu www.dobermann-hilfe.de wo wir den Max (Rex aus Dallau) zum ersten Mal gesehen haben. Mit freundlichen Grüßen Roger u. Eveline Alofs
aus Holland 26.10.05 |