Fritz aus Ungarn
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Hallo liebe Leute von der Dobi-Hilfe, Heute gibt es NEUES VOM ALTEN FRITZ! Nun
will ich mich erst einmal bei Euch bedanken, daß Ihr meine Ausreise
aus Ungarn ermöglicht habt und ich eine Chance bekommen habe, zu
überleben und auch auf meine alten Tage ein schönes Zuhause
zu finden. Ihr werdet es kaum Als mein neues Frauchen ins Tierheim kam, hat sie sehr geweint, denn sie hat ihre alte Hündin gebracht, um sie auf dem Tierfriedhof zu beerdigen - das war ein schlimmer Tag! Dann haben meine Pfleger mit ihr Kaffee getrunken und versucht, sie ein wenig zu trösten und ich habe auch mitgeholfen. Frauchen hat mir in die Augen geschaut und gesagt: So ist das manchmal im Leben - einer muß gehen, aber so viele warten doch auf ein neues Zuhause und ich kann mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen! Die nächsten Tage hat sie mich immer besucht und ganz viel mit mir gekuschelt und gesagt: Mein lieber alter Fritz, wir zwei passen zueinander, glaubst du das auch? Ich habe gleich gesagt: Na klar, dann habe ich endlich ein Frauchen ganz für mich allein! Aber erst mußte ich noch meine Pfleger fragen, ob das auch in Ordnung ist. Sie haben Frauchen besucht und gesagt, besser kann es mir nicht gehen. Ich war vielleicht froh! Am Dienstag, den 08.02.05 durfte ich dann umziehen. Ich kann euch sagen, das ist einfach klasse! Frauchen hat ein nettes Häuschen mit vielen kuscheligen Plätzen für mich: Eine Matratze habe ich in der Küche, damit ich weich liege, wenn ich ihr beim Essen zusehe und beim Fernsehen im Wohnzimmer darf ich neben ihr auf dem Sofa sitzen, auch wenn das Programm mich nicht besonders interessiert, aber als Hund muß man ja viel Verständnis aufbringen... Wenn wir dann schlafengehen, steht mein Körbchen neben ihrem Bett und sie läßt immer ihre Hand aus dem Bett hängen, damit sie mich noch streicheln kann. Einen großen Garten gibt es auch und einen Zaun, über den ich nicht springen darf - kann ich wohl gar nicht, er ist zu hoch. Aber Frauchen behauptet, Vorsicht sei die Mutter der Porzellankiste (komischer Spruch, verstehe ich nicht) und läßt mich noch nicht von der Leine. Dafür geht sie viel mit mir spazieren. Ich habe schon viele Hunde aus der Nachbarschaft kennengelernt und mich vorbildlich verhalten. Zum Einkaufen nimmt sie mich immer im Auto mit und freut sich sich ein Loch in die Mütze, weil ich so brav bin. Sie behauptet, ich hätte jede Menge gute Erziehung genossen. Beim Italiener war ich ich auch schon mit ihr und habe heimlich ein Stück leckeres Pizzabrot abgstaubt. Aber auch ich bin ganz stolz auf Frauchen, sie hat nämlich nicht nur ein Herz für mich, sondern für alles, was da so kreucht und fleucht. Ihr werdet es kaum glauben, sie war Cheftierpflegerin im Vogelpark Walsrode und hat immer kranke Vögel mit nach Hause genommen. Viele leben noch und haben bei uns ein Zimmer ganz für sich allein mit einer großen Außenvoliere. Sie hat mir erklärt, daß da zwar reingucken darf, aber leise sein muß. Soll mir recht sein, die Piepmätze machen ja schon genug Lärm.. Ach ja, und Katzen gibt es auch! Marie Pöllmann war sehr vorsichtig, weil sie ja nicht wußte, ob ich die Tiger akzeptieren würde! Aber die hat keine Ahnung - die Katzen sind mir ziemlich egal, nur daß die mich anfauchen, verstehe ich nicht so ganz. Drei Katzen leben im Haus (sollen sie doch!) und draußen gibt es mehrere Wilde, die von Frauchen versorgt werden. Auf dem GARTENFOTO seht ihr im Hintergrund ein kleines Holzhäuschen: Das ist für die wilden Katzen, damit sie Unterschlupf haben. Frauchen sagt, ich bin ein fröhlicher kleiner Pausenclown und ihre einzige Sorge ist, daß sie gesund und fit bleibt, solange ich lebe. Bis
bald und liebe Grüße
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